Auf Grund der neuen Technologie gibt es noch keine praktischen Erfahrungen, wie sich die Perowskit-Module in PV-Anlagen verhalten werden. Bisherige Untersuchungen mit Perowskit-Solarzellen haben gezeigt, dass diese Technologie um einiges länger benötigt, einen stabilen Zustand (Arbeitspunkt) zu erreichen. Dies bewirkt, dass vom Hersteller anzugebende Parameter wie der Punkt der Maximalen Leistung (MPP) bzw. die einstrahlungs- und temperaturabhängigen Strom-Spannungs-Kennlinien stärker vom durchgeführten Messszenario abhängen. Durch die daraus resultierende „Unschärfe“ liegt das bereits bekannte Problem von Leistungsverlusten durch Missmatch bei dieser Technologie erhöht vor. Es bedarf vor allem hier einer Lösung, welche die Anlagenplanung vereinfacht bzw. Handlungsempfehlungen gibt, damit bei der Installation die Module optimal verschaltet werden können. Die Firma bau msr GmbH entwickelt daher mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) eine Software für Planer und Installateure inkl. Mess-Monitoring Konzept zur Anlagenauslegung und- überwachung.
Projektlaufzeit: 01.11.2021 bis 30.04.2023
| Gefördert durch: | Projektpartner: |
| Freistaat Sachsen | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig |
| Abteilung Wirtschaft | University of Applied Sciences |
| Sächsische Aufbaubank – Förderbank – | Fakultät Ingenieurwissenschaften |


